Stricken macht Spaß!

stricken macht Spass

 Ich erhalte viele Stricksachen zum Kunststopfen

besonders Anfang Oktober, wenn die guten Sachen aus der Schublade hervorgeholt werden. Und dann gibt es immer das böse Erwachen: Woher kommen die Löcher? "Ich hab doch gar nichts gemacht...."  und das ist der erste Fehler. Motten sind Feinschmecker und suchen sich die Pralinen aus den Wollsachen. Sie lieben es Ihre ("Jungen") Motteneier gut abzulegen, ungestört und mit viel Nestwärme. Was eignet sich da besser als dunkle Schränke, Schubladen, Tüten usw.  "Was kann ich den besser machen?"
  1. Motten mögen keine Zugluft, Luftbewegungen
  2. Motten mögen keine Helligkeit, Sonne
  3. Motten mögen keine Kälte, Minusgrade

angry Wie erkenne ich ein Mottenloch?

Bei einem Mottenloch sind die Fäden immer angefressen und sehr dünn. Meistens sind immer noch mehrere Löcher vorhanden. Und vor allem ist die Umgebung von unten her gesehen sehr dünn und daher von oben nicht sichtbar.

Sollten es mehr als 10 Löcher sein, so ist dringend geraten dieses Teil schnellstens zu entsorgen und auch die anderen Strickteile durchzusehen.  

Ein Rißloch wirkt anders. Die Umgebung ist oft mit angerissen und stark beschädigt.

Früher haben die Bäuerinnen im Winter ihre  Wollsachen in den Frostnächten in den Schnee gelegt. Damit hatten sie die Garantie, daß die Motteneier endgültig zerstört waren und somit hatte der Fraß ein Ende. Das kostet nichts und ist für die Wolle ein Bad und Jungbrunnen.

( Besser als Reinigung )

Ich empfehle, wenn kein Garten und Balkon vorhanden ist, den Pullower in einen Plastiksack zu geben und 2 Tage in die Tiefkühltruhe zu legen. Danach schütteln Sie Ihr Teil gut über der Badewanne aus. Den Sack entsorgen Sie am Besten. Keine Reinigung und Wäsche zerstört diese Eier - nur die Eis ZEIT - Methode.

Eine kostengünstigere und umweltfreundlichere Alternative kenne ich nicht .